Traditionell indische Medizin Die traditionelle indische Medizin ist vor circa 5000 Jahren als Teil von Ayurveda, dem "Wissen des Lebens" entstanden. Sie umfasst alle Fachbereiche, welche wir auch aus unserer westlichen Medizin kennen. Das ayurvedische Studium der Medizin umfasst fünf Jahre, das Facharztstudium weitere drei Jahre. In der Heilpraktiker-Praxis kommt vor allem der Fachbereich der inneren Medizin zum Einsatz.
Der Verdauungstrakt spielt in der traditionell indischen Medizin eine zentrale Rolle. Es ist inzwischen (auch in Europa) wissenschaftlich erwiesen, dass der Ursprung einer Vielzahl an Erkrankungen ganz oder teilweise im mangelhaften Gesundheitszustand des Verdauungstrakts liegen kann. Zu den sich daraus ergebenden Krankheiten gehören unter anderem Allergien, Atemwegs- oder Gelenkerkrankungen sowie psychische Störungen. In der traditionell indischen Medizin ist daher die Ernährung immer ein zentraler Bestandteil der Therapie. Darüber hinaus werden im Rahmen der medizinischen Behandlung die Erhöhungen der krankheitsauslösenden Dosha (Bioenergien)- Vata, Pitta und Kapha – zum Verdauungstrakt transportiert und über diesen ausgeleitet. Die traditionell indische Pharmakologie verfügt über eine Vielzahl an umfangreichen Kräuterrezepturen für einen zielgenauen, möglichst individuellen Einsatz. Die einzusetzenden Präparate werden nicht pauschal anhand der Krankheitsbezeichnung (z.B. „Arthrose“), sondern individuell auf der Basis der vorherrschenden Symptome ausgewählt. Dabei wird immer auch der Gesamtzustand des Patienten berücksichtigt. Schon seit einiger Zeit sind ayurvedische Präparate auch in Deutschland erhältlich, darunter auch traditionelle Rezepturen. Nicht alle angebotenen Präparate verfügen jedoch über eine Qualität, welche für den therapeutischen Gebrauch notwendig ist. Von einer Medikation in Eigenregie wird speziell bei ayurvedischen Präparaten weitestgehend abgeraten. Die Auswahl der Medikamente sollte stets durch eine ausgebildete Fachkraft erfolgen oder zumindest überprüft werden. Ansonsten kann es durch ungünstige Mittelzusammenstellungen sowie mangelhafte Qualität der Präparate zu unangenehmen Auswirkungen kommen. Sobald äußere Anwendungen, wie z.B. Ölmassage (Abhyanga) oder Stirnölguss (Shirodhara) in die medizinische Therapie eingebunden werden, müssen anschließend unbedingt ausleitende Behandlungen (z.B. Einlauf) erfolgen. In dieser Therapiephase arbeiten Anja und Ekram Chakrabarty eng mit der Abteilung für Traditionell Indische Medizin des Klinikums Essen-Mitte zusammen. zurück
Anjuli Naturheilpraxis
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